Philosophie

Im deutschen Gesundheitswesen wird der Erkrankte im Allgemeinen umfassend und nach besten Standards versorgt. GENAU: der ERKRANKTE! Aber wann ist man krank und was ist „gesund“? Gesundheit sollte nicht als die Abwesenheit von Krankheit definiert werdern, sondern als allgemeines Wohlbefinden – körperlich und mental. Zwischen „gesund“ und wirklich „erkrankt“ gibt es also Graustufen, die häufig nicht genügend Beachtung finden.

Menschen, die den Arzt aufsuchen, um umfassende Vorsorge und Gesundheitsinformationen zu erhalten oder solche, bei denen nach aller Diagnostik doch keine organische Erkrankung festgestellt werden kann, obwohl die Beschwerden weiterhin anhalten, fallen häufig durch das Raster der technikorientierten, rationalisierten Medizin, die unser Gesundheitssystem letztendlich auch fördert.

Den Begriffen Gesundheitsprävention und Anti-Aging haftet häufig ein gewisses Wellness-Image an. Teilweise werden diese Bereiche der Medizin sogar als unseriös dargestellt. Wer so denkt, der hat die rasanten wissenschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre auf dem Gebiet der ganzheitlichen Medizin und des Anti-Aging nicht erfasst. Denn diese Bereiche fußen auf pathophysiologisch vollends erklärbaren, molekularbiologischen und biochemischen Erkenntnissen und sind kein „Lifestyle-Hokus-Pokus“, wie durchaus auch manche meiner eigenen Kollegen verkünden. Des weiteren sollte die Gesundheitsprävention nicht mit einer reinen Check-up-Medizin zur Überprüfung des augenblicklichen Gesundheitsstatus gleichgesetzt werden, sondern geht weit darüber hinaus.

Präventivmedizin und Anti-Aging Medizin zielen letztendlich auf das ab, was uns am wichtigsten sein sollte: den Erhalt und die Pflege unserer Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Fitness. Sie stellen Investitionsmöglichkeiten in unser größtes Gut dar, keinen Luxus.

Genauso kritisch gesehen wie die eben genannten Bereiche werden häufig psychovegetative Gesundheitsstörungen und autonome Fehlregulationen. „Nicht richtig krank“ oder „man findet ja nichts“ sind Worte, die ich häufig zu hören bekomme, wenn Menschen hilfesuchend in meine Sprechstunde kommen, da ihre Beschwerden trotz umfassender Untersuchungen und Linderungsversuchen keine Besserungstendenz zeigen.

Die Privatpraxis für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Prävention und Anti-Aging Medizin bietet Ihnen eine Kombination aus optimaler internistischer Versorgung, gewissenhafter, umfassender Vorsorge und medizinisch fundierter Gesundheitsbegleitung, Lebensberatung und professionellem Stressmanagement.

Ein persönliches, vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis ist für mich das „A“ und „O“. Hierzu zählt, daß ich mir für Sie individuell soviel Zeit nehme, wie Ihr spezielles Anliegen erfordert. Sie sollen sich in meiner Praxis wohl und gut aufgehoben fühlen und jeden Schritt der Diagnostik und Therapie nachvollziehen können. Daher stellt die ausführliche Besprechung von Ergebnissen und Behandlungsstrategien für mich auch ein zentrales Element Ihres Besuchs bei mir dar. Denn wer nachvollziehen kann und verstanden hat, worum es geht, der kann auch optimal mitarbeiten und für sich selbst wirkliche Ergebnisse erzielen.